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Aktion gegen das Bienensterben
c/o Imkerei Honighäuschen
Drachenfelsstrasse 137
53639 Königwinter

Tel. +49 (0)228 4220850
Fax +49 (0)228 4220860

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Aktion gegen das Bienensterben und den Anbau genmanipulierter Pflanzen

Ich kann den Bienen ja wohl schlecht untersagen, erst auf meinen Acker mit genmanipuliertem Mais zu fliegen und danach auf Ihre Erdbeeren... und zweitens haben Sie bei einer Pflanze jetzt mindestens 225 kg Ertrag, das sind mehr als 100 Torten!

Ich kann den Bienen ja wohl schlecht untersagen, erst auf meinen Acker mit genmanipuliertem Mais zu fliegen und danach auf Ihre Erdbeeren... und zweitens haben Sie bei einer Pflanze jetzt mindestens 225 kg Ertrag, das sind mehr als 100 Torten!

Haben Sie Phantasie?

Eines schönen Tages stellen Sie fest, daß die Behausungen ihrer Tiere leer sind. Sie zerbrechen sich den Kopf und kommen nach langen Überlegungen zu dem Schluß, daß Sie eigentlich nichts anders gemacht haben als vorher.

Dann fragt man die Fachleute und bekommt eigentlich nur zu hören, daß man zu doof ist, um seine Tiere richtig zu halten. 

Nun fragt man Kollegen sowie Nachbarn und siehe da, auch den Kollegen sind anscheinend zu doof. Es stellt sich nach langem Überlegen und Prüfen heraus, daß die lieben Tierchen ihr Futter auf Wiesen und in Kulturen fanden, die mit einem Nervengift behandelt worden waren. Dieses Mittel wird selbst vom Hersteller als Gift eingestuft, soll also töten. Gleichzeitig sagt der Hersteller aber, das Mittel ist für Tiere nicht gefährlich, obwohl Tiere daran sterben. Der Hersteller sagt auch, wegen der Art der Anwendung braucht das Mittel gar nicht untersucht werden, ob es für Tiere gefährlich ist. Der Hersteller sagt auch, daß das Mittel nicht im Boden oder Grundwasser nachzuweisen ist - naja, umso besser aber die Abbauprodukte, die noch viel giftiger sind weil krebserregend... 

Jetzt fängt das Nachdenken erst richtig an. Man fragt sich, wann ist ein Mittel gefährlich für Tiere. Und nun wird es kompliziert. Laut Gesetz - nennen wir es spaßeshalber mal Pflanzenschutzgesetz- ist ein Mittel erst dann gefährlich für Ihre Tiere, wenn mehr als 50% der damit in Berührung gekommenen Tiere daran sterben. Schädigungen der jungen Tiere spielen gar keine Rolle. Ach ja, und andere, verwandte Tiere – das dürfen ruhig seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere sein - können sehen, wo sie bleiben... 

Das glauben Sie nicht? Wir Imker glaubten das auch nicht - mit unseren Bienen geht das aber doch!!! Auf den folgenden Seiten erfahren Sie genau, wie so etwas geht.
Imker und Naturschützer bitten hier um Ihre Unterstützung - protestieren Sie mit uns gegen die zunehmende Umweltvergiftung durch rücksichtslose Agrarkonzerne - übrigens die gleichen, die uns Genfood andrehen wollen.